Foto: Markus Schmuck

Hertel zieht blank für guten Zweck

Im Hause Hertel wird es schlüpfrig. Für eine VOX-Sendung wird Schlagersängerin Stefanie Hertel vor laufender Kamera die Hüllen fallen lassen, und zwar für einen guten Zweck. 

Nackte Haut im Fernsehen? Bei dieser Sendung, die irgendwann im Frühjahr 2021 auf VOX ausgestrahlt werden soll, handelt es sich keineswegs um einen weiteren RealityTV-Beitrag, der tief blicken lässt. Ganz im Gegenteil! Die Sendung widmet sich nämlich einem ganz ernsten Thema – Der Krebsvorsorge.

Immerhin ist Krebs eine der schlimmsten Krankheiten der Welt, die allein in Deutschland mehrere Hunderttausend Menschen pro Jahr in den Tod reißt. Gute Überlebenschancen haben meist nur die Patient*innen, die regelmäßig zur Vorsorge gehen und bei denen so frühzeitig mögliche Tumore festgestellt werden können. Jedoch kostet dies große Überwindung, besonders, wenn bereits Verdacht besteht.

Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen des Senders VOX mit „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs" eine TV-Sendung ins Leben gerufen, in denen 16 Stars, jeweils acht Frauen und Männer, sich vor einem Millionenpublikum ausziehen. Denn, so lautet die Botschaft des Formats, „Wenn wir uns vor einem Millionenpublikum ausziehen können, könnt ihr das vor eurem Arzt erst Recht!"

In zwei separaten Shows werden einmal die Männer des Showbiz, unter denen sich beispielsweise auch PUR-Manager Uli Roth befindet, und einmal berühmte Frauen ihre Hüllen fallen lassen. Neben Stars, wie beispielsweise Tänzerin Motsi Mabuse und Moderatorin Ulla Kock am Brink, stellt sich auch die 41-jährige Stefanie Hertel dieser Mutprobe.

Ich lasse die Hüllen fallen, das erfordert Mut. Seien auch Sie mutig – gehen Sie zur Krebsvorsorge!"

Für Stefanie steckt hinter dieser Aktion vermutlich weitaus mehr, als nur das Setzen eines Zeichens.Vor genau drei Jahren, kurz vor dem Weihnachtsfest, hat die Sängerin nämlich ihre Mutter an Krebs verloren. Ein hartes Schicksal, das sie nur schwer verkraften konnte und das sie anderen Menschen ersparen möchte.