Foto: Dominik Beckmann

Heino: Schlagabtausch wegen Gulaschsuppe

Mit zahlreichen Auszeichnungen und unzähligen verkauften Platten ist der Sänger Heino ein wahres Urgestein der Schlager- und Volksmusik-Szene. Bei so viel Erfolg sind aber die Neider nicht weit entfernt.

Aktuell liegt Heino mit dem TV-Koch Roland Trettl im Clinch. Dieser hat nämlich auf seinem Instagram-Account ein Foto hochgeladen, dass ihn mit einer gequälten Miene zeigt, während er eine Dose „Original HEINO Gulaschsuppe" von Zameks in die Kamera hält. Diese Gulaschsuppe wurde damals unter anderem auch in Heinos eigenem Rathaus-Café in Bad Münstereifel vertrieben. Passend dazu hat Roland einen wahrlich bitterbösen Text geschrieben:

Wenn das Essen noch schlechter als die Musik ist."

Eine solche Schmach kann die Schlager-Koryphäe natürlich nicht unkommentiert über sich ergehen lassen, so gibt er sich in einem Interview mit der BILD-Zeitung anfangs noch sehr humorvoll stichelnd:

Meine Gulasch-Suppe war durchaus delikat. Aber sie wurde zuletzt vor etwa 15 Jahren hergestellt. Wenn sich dieser Koch so eine Uralt-Konserve lange nach dem Verfallsdatum reinzieht, muss sich ihm ja der Magen umdrehen."

Einen gewissen kleinen Seitenhieb kann sich der Schlagerbarde dann aber doch nicht verkneifen:

Dieser Herr Trettl muss meine Musik nicht mögen, aber meine Platten haben immerhin 55 Millionen Menschen gekauft, und alle waren zufrieden. Ich glaube nicht, dass Herr Trettl jemals so viele Gäste bewirten und glücklich machen wird."

Bleibt also abzuwarten, wie dieser kleine Streit weitergeht. Eines ist jedenfalls sicher, Heino lässt sich von solchen Sticheleien noch lange nicht unterkriegen.

Schließlich hat er sich schon in der Vergangenheit mit so einigen miesen Bemerkungen herumschlagen müssen. So nahm er sich beispielsweise den Kommentar von Spotify-Chef Daniel Ek sehr zu Herzen. Dieser sagte nämlich vor einigen Tagen in einem Interview:

Man kann nicht alle drei bis vier Jahre mal Musik aufnehmen und denken, dass das ausreicht."

Für Heino ist dies natürlich eine respektlose Aussage allen Stars gegenüber. Der „Blau blüht der Enzian"-Interpret findet, dass man direkt merkt, dass Herr Ek ein Geschäftsmann und kein Künstler ist. Er selbst hat unzählige Alben hervorgebracht und denkt auch im hohen Alter von über 80 Jahren noch lange nicht daran, sich auf die faule Haut zu legen.

Wir hoffen, dass Heino auch weiterhin noch so schlagfertig reagieren wird.