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Fernsehballett: Ross Antony nimmt Abschied

Nicht mehr lange, dann muss Deutschland endgültig Abschied vom renommierten Deutschen Fernsehballett nehmen. Daher gibt es demnächst eine erste Abschiedsshow mit unserem Kultbriten Ross Antony als Moderator.

Mit dem Deutschen Fernsehballett geht uns 2021 eine Kulturinstitution verloren, die bereits seit DDR-Zeiten Bestand hat. In letzter Zeit geriet das Ballett zwar des Öfteren ins Straucheln, konnte sich aber immer wieder dank prominenter Unterstützung aufrappeln. Seit Anfang diesen Jahres ist es nun aber offiziell: Das Deutsche Fernsehballett wird 2021 seinen allerletzten Auftritt haben.

Im Zuge dessen hat sich der Sender MDR, der dem Deutschen Fernsehballett bis zum Schluss die Treue gehalten hat und maßgeblich für den Erhalt dieser Institution sorgte, eine Abschiedsshow ausgedacht. Moderiert wird die Show von dem quirligen Entertainer Ross Antony, der des Öfteren für seine Sendungen auf die „langen Beine" des Deutschen Fernsehballetts zurückgegriffen hat.

Zusammen mit dem Ensemble wird er graziös durch die Jahrzehnte tänzeln, um sich die Erfolge und wunderschönen Erlebnisse anzusehen. Hinzu kommen zahlreiche ehemalige Wegbegleiter des Fernsehballetts, zu denen neben dem deutschen Geiger David Garrett auch viele Schlagerstars gehören. So werden wir unter anderem die Schweizer Frohnatur Beatrice Egli, Megastar Michelle, Das Frauen-Duo Rotblond und die Jungs von voXXclub zu Gesicht bekommen.

Darüber hinaus werden die Entertainer Karsten Speck und Helena Vondracková noch ein letztes Mal mit der Showformation auftreten und auch die langjährige Solotänzerin und Choreographin des Fernsehballetts, Emöke Pöstenyi, wird dabei sein.

Als absolutes Highlight soll zudem ein Special-Guest geladen sein, der selbst Fernsehballett-Erfahrungen gesammelt, sich aber schon vor knapp zehn Jahren aus dem Bühnengeschäft zurückgezogen hat.

Die Show findet am 31. Oktober 2020 um 20.15 Uhr auf MDR statt und wir sind uns sicher, dass so manch einer diesem Abend mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegenfiebern wird.