Foto: Sandra Ludewig

Im Namen der Liebe

Marianne Rosenberg

Für Marianne Rosenberg schließt sich ein Kreis – das hört man sofort. Die Sängerin nimmt ein vertrautes Gefühl, eine ganz ursprüngliche Energie, und überführt sie ins musikalische Hier und Jetzt: Die 12 Songs ihres „Im Namen der Liebe"-Albums klingen auch deshalb wie ein zeitgenössisches Update des klassischen Rosenberg-Sounds, weil sie in die Hansa-Studios zurückgekehrt ist, wo vor einem halben Jahrhundert alles anfing. Unzählige Hits später und unendlich viel reifer, präsentiert sich die Musikerin so stimmgewaltig, leidenschaftlich und elektrisiert wie nie zuvor.

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100 Prozent Marianne Rosenberg

Große Popgesten treffen auf gekonnt arrangierte Streicherlinien – so klingt es, wenn Marianne Rosenberg in die Hansa-Studios zurückkehrt: Mal explosiv wie im Fall der ersten Vorab-Single „Wann (Mr. 100%)", mal ganz ruhig und feingliedrig wie der Titel „Liebe ist nicht alles", oftmals auch ganz leicht und inspirierend: „Hallo, mein Freund/wir sind älter/aber weise sind wir nicht/die Träume sind immer die gleichen/auch mit Falten im Gesicht", singt sie etwa zum treibenden Sommer-Sound von „Hallo Mein Freund". Dieses „Wir" zieht sich neben dem Liebesthema wie ein weiterer roter Faden durch das Album: Indem Rosenberg immer wieder ein „Wir" beschwört, das auf ganz unterschiedliche Art Gefühle füreinander hegen kann, verschnürt sie Romantik und Empathie, Mitgefühl und einfaches Miteinander. Dinge, die aktuell wichtiger sind denn je.

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50 Jahre Bühnenerfahrung

Aufgewachsen in einer Berliner Künstlerfamilie, wird Marianne Rosenberg schon als 13-Jährige bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt. Bereits die Debütsingle „Mr. Paul McCartney" trifft den Zeitgeist, den sie in den Siebzigern mit ikonischen Hits wie „Er gehört zu mir", „Lieder der Nacht" oder auch „Marleen" wie keine andere prägen soll. Im Jahrzehnt drauf geht sie neue Wege, bricht mit dem Pop-Geschäft, arbeitet z.B. mit Extrabreit und Rio Reiser zusammen, textet ab sofort konsequent selbst, und avanciert zu einer frühen Ikone der Schwulenbewegung. Musikalisch überzeugt sie auch in ganz anderen Genres und Formaten (z.B. auf Englisch, mit Chansons) und ist parallel zu den vielen, vielen Hit-Veröffentlichungen (zuletzt u.a. das Top-30-Album „Regenrhythmus", 2011) auch als Moderatorin, Synchronsprecherin und Buchautorin erfolgreich.

Indem sie für die Arbeit an „Im Namen der Liebe" in die Hansa-Studios zurückgekehrt ist, schließt sich hier nun also der Kreis: „Hier wieder anzukommen, bedeutet für mich auch zu erkennen: es besteht keine Notwendigkeit, sich so aufzupusten. Es gibt nur eine Notwendigkeit: Sing mit dem Herzen." Diesen Rat habe ihr schon der Vater einst mit auf den Weg gegeben. Dass sie ihn noch immer beherzigt, hört man sofort – auf dem neuen Album „Im Namen der Liebe".

TRACKLIST

  1. Im Namen der Liebe
  2. Wann (Mr. 100%)
  3. Liebe ist nicht alles
  4. Hallo mein Freund
  5. Du berührst mich
  6. Ich fühl dich
  7. Adriano
  8. Wenn wir lieben
  9. Spiel das Lied nochmal
  10. Da wo Liebe ist
  11. Wenn ich wirklich will
  12. Die Antwort weiss nur der Wind

Mit einem wahren Statement kehrt Marianne Rosenberg zurück zu ihren musikalischen Wurzeln und zelebriert damit 50 kreative Jahre auf eine ganz eigene Weise: „Im Namen der Liebe" erscheint am 13. März 2020